Einsperren und eingesperrt lassen
Die Gewalt unter Jugendlichen in den Strassen der US-Amerikanischen Städten nimmt zu.
John Edwards, US-Senator und "demokratischer" Präsidentschaftskandidat, wurde gestern im MTV/MySpace Forum gefragt wie seine Lösungsansätze aussehen. Edwards sieht das Problem offensichtlich in jungen farbigen Männern:
Etwas Statistik: 2005 waren 864.000 Farbige Männer auf einem College. Zur gleichen Zeit waren 802.000 in Haft. Bei den zwischen 18 und 24 Jahre alten Farbigen sieht es anders aus: Die Zahl der Gefangenen liegt bei einem Viertel der an einem College eingeschriebenen.
Quelle: http://campaignspot.nationalreview.com
An der Stelle möchte ich auf die Hintergründe zum amerikanischen Gefängnissystem hinweisen:
Die Anzahl der Gefangenen ist in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen. Die Kriminalisierung der Bevölkerung wird derweil weiter vorangetrieben. Warum?
Es gibt verschiedene Gründe - zum Beispiel dass auf diese Weise Regimekritiker leichter beseitigt werden können.
Doch auch hier sind wirtschaftliche Interessen besonders hervor zu heben. Die meisten Gefängnisse in Amerika sind privatisiert.
Zum einen bedeuten die zahllosen neuen Gefängnisse Profit für die Produktionsfirmen - für die Betreiber bedeuten sie zudem satte Gewinne. Jeder Gefangene muss arbeiten, das oft unter schlechtesten Bedingungen. Die Privatisierung der Gefängnisse beutet schlechtere Zustände in allen Bereichen für die Häftlinge, schlechtere Aussichten auf vorzeitige Freilassung und vor allem Profite durch die lukrative Sklavenhaltung.
Denn nichts anderes ist der amerikanische Strafvollzug. In Deutschland sollten auch bereits Gefängnisse privatisiert werden. Wir dürfen das nicht zulassen!
John Edwards, US-Senator und "demokratischer" Präsidentschaftskandidat, wurde gestern im MTV/MySpace Forum gefragt wie seine Lösungsansätze aussehen. Edwards sieht das Problem offensichtlich in jungen farbigen Männern:
Wir können gar nicht genug Gefängnisse bauen um das Problem zu lösen. Wir werden sie einsperren und weiter einsperren - schon bald werden wir keine jungen Afrikaner mehr in der amerikanischen Bevölkerung vorfinden. Sie werden alle eingesperrt oder tot sein. Jeder zweite von ihnen.
Etwas Statistik: 2005 waren 864.000 Farbige Männer auf einem College. Zur gleichen Zeit waren 802.000 in Haft. Bei den zwischen 18 und 24 Jahre alten Farbigen sieht es anders aus: Die Zahl der Gefangenen liegt bei einem Viertel der an einem College eingeschriebenen.
Quelle: http://campaignspot.nationalreview.com
An der Stelle möchte ich auf die Hintergründe zum amerikanischen Gefängnissystem hinweisen:
Die Anzahl der Gefangenen ist in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen. Die Kriminalisierung der Bevölkerung wird derweil weiter vorangetrieben. Warum?
Es gibt verschiedene Gründe - zum Beispiel dass auf diese Weise Regimekritiker leichter beseitigt werden können.
Doch auch hier sind wirtschaftliche Interessen besonders hervor zu heben. Die meisten Gefängnisse in Amerika sind privatisiert.
Zum einen bedeuten die zahllosen neuen Gefängnisse Profit für die Produktionsfirmen - für die Betreiber bedeuten sie zudem satte Gewinne. Jeder Gefangene muss arbeiten, das oft unter schlechtesten Bedingungen. Die Privatisierung der Gefängnisse beutet schlechtere Zustände in allen Bereichen für die Häftlinge, schlechtere Aussichten auf vorzeitige Freilassung und vor allem Profite durch die lukrative Sklavenhaltung.
Denn nichts anderes ist der amerikanische Strafvollzug. In Deutschland sollten auch bereits Gefängnisse privatisiert werden. Wir dürfen das nicht zulassen!
Eingetragen von blaze am 30. September 2007 um 17:08 Uhr
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